Durchführungsbestimmungen

KLIX 2011

Örtliche Durchführungsbestimmungen / local rules

Der Wettbewerb wird nach der Wettbewerbsordung des DAeC, Ausgabe 2011 gültig ab 15.04.2011, durchgeführt

3.1. Wettbewerbsklassen und Wertungsindex
Indexwertungen erfolgen nach der Index-Liste der DMSt – Wettbewerbsordnung des DAeC 2011.

4.4. Segelflugzeuge mit Triebwerk
Bei F-Schlepp ist max. 2min Triebwerkslaufzeit unmittelbar nach Auskuppeln obligatorisch (maximale Steighöhe: 800m GND).

6.2.1. Die Grenzen des Wettbewerbsflugplatzes
entsprechen den Flugplatzgrenzen.

8.7. Sicherheit
Im Radius von 25km um den Flugplatz Klix ist Linkskreisen vorgeschrieben.

8.8. Sicherheit
Kreisen in den Auskuppelräumen aller Klassen zwischen 400m und 800m AGL ist verboten.
FLARM muss mitgeführt werden und eingeschaltet sein.

9.1. Frequenzen
Platzfrequenz: 118,600MHz
(Start, Landung, Endanflug 10km)
Wettbewerbs-/ Sicherheitsfrequenz: 135,225MHz
(nach Auskuppeln, 25km um FP Klix, im Pulk)
Reserve: 122,550MHz
(falls eine der Frequenzen blockiert)

9.2.2. Startreihenfolge
Die Startreihenfolge innerhalb der Klassen ist frei.
Langohren: 5 Flugzeuge nebeneinander
andere Klassen: 7 Flugzeuge nebeneinander

9.2.9. erneuter Start (motorisierte Segelflugzeuge)
Vorbeiflug an südlicher Platzgrenze, Meldung auf Platzfrequenz, Motorzündung und steigen auf 650 m ist erlaubt.

9.2.10. Abflugrichtung
Die Abflugrichtung ist immer die Richtung zum ersten Wendepunkt, wenn dies in der Tagesaufgabe nicht explizit anders definiert wird.

9.3.3. Backup GNSS
FLARM Geräte in der IGC-zugelassenen Version sind als primäres Beurkundungssystem zugelassen.
FLARM ohne IGC-Zulassung ist als Backup-System zugelassen. Eine Dokumentation auf Datenträgern ist erlaubt.

9.4.1.3. Mitteilung der Abflugzeit
Die Abflugzeit muss nicht bekannt gegeben werden.

9.4.2.1. Die Abfluglinie
ist eine gerade Linie mit 10 km (2 x 5 km) Länge, rechtwinklig zum Kurs zum ersten Wendepunkt. Die Abfluglinie ist in Abflugrichtung zu überfliegen. Erfolgt der Abflug in einer Entfernung von bis zu 500m zur Abfluglinie, ohne das diese überquert
wurde, führt dies zu einer Strafe vom 50 Punkten (entsprechend FAI Sporting Code Teil 3 Annex A)

9.5. Flugregeln
Die maximale Flughöhe außerhalb von Beschränkungsgebieten ist FL 95. Für die Einhaltung der FL / Höhenangaben lt. ICAO ist der Pilot verantwortlich.
Der Polnische und Tschechische Luftraum steht zur Verfügung, wenn dies im Tagesbriefing nicht anders definiert wird.
Luftraumverletzungen führen in jedem Fall mindestens zum Abbruch der Wertungsstrecke.

9.6.1. Wendepunkte
Racing Tasks (RT)
R1=500 m, Winkel=360°
R2=10 km, Winkel=90°
Penalty=500m um die Beobachtungszone (50 Punkte)

Area Tasks (AAT),
R1 = x, Winkel = 360°
Penalty=500m um die Beobachtungszone

9.7.1. Ziellinie
Die Ziellinie ist 1.000 m breit, verläuft entlang der östlichen bzw. westlichen Flugplatzgrenze und rechtwinklig zur Anflugrichtung 100° bzw. 280°.

9.9.1. Flugdokumentation
Einstellungen des Flugrekorders:
Name + WBK im Logger eingeben; Abtastrate <= 10 sec;
Der zuerst eingelesene Logger ist der Primärlogger, ein Loggerwechsel muss deklariert werden. Der Zweitlogger wird nur bei Ausfall des Erstloggers gewertet!
Die Abgabe der Dokumentation auf einem von der Wettbewerbsleitung lesbaren Datenträger ist erlaubt. Der Flugrekorder bzw. das Backup-Gerät muss der Wettbewerbsleitung zum eigenen Transfer zugänglich gemacht werden, bis die betreffende Tageswertung endgültig ist.
Eine Schnelle Loggerabgabe für die vorläufige Wertung (WO <45 min) ist wünschenswert!
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Letzte Aktualisierung: 17.07.2018